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PKW.de Kampagne mit rechtlichen Problemen

Die aktuelle Plakatkampagne von PKW.de stößt dem Deutschen Hochschulverband ziemlich sauer auf und ruft die Anwälte des Verbandes auf den Plan. Stein des Antoßes ist ein Plakat der aktuellen Kampagne mit einem eher zweifelhaften Text:

Janine aus Berlin verkauft ihren Mini Cooper S für 16.000 Euro. Ihr Professor bot 9.500 Euro und gute Noten.

In der W&V schreibt der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes:

Eine derartige Werbung ist ehrverletzend, beleidigend und in besonderem Maße für den Berufsstand des Hochschullehres imageschädigend. Als Berufsvertretung der Wissenschaftler und Hochschullehrer in Deutschland fordern wir Sie auf, verbindlich zu erklären, dass Sie die streitgegenständliche Werbung in Zukunft unterlassen werden. Sollten Sie innerhalb der gesetzten Frist keine Unterlassungserklärung abgegeben haben, werden wir straf- und zivilrechtlich gegen Sie vorgehen“.

PKW.de Anwalt Alexander Graf von Kalckreuth hingegen kann die Aufregung nicht verstehen, da er das Plakat und den dazugehörigen Text als „Satire“ versteht und das „Wesen der Satire“ nunmal die verzerrte Darstellung der Wirklichkeit. Beim vorliegen Streifall soll lediglich satirisch darauf aufmerksam gemacht werden, dass bei PKW.de eben ein deutlich höhere Preis erzielt werden kann.

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