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Ich bin ein Star – holt mich hier raus: Das Erfolgsrezept?

dschungelDas RTL Dschungelcamp wäre sicherlich nur halb so interessant wenn nicht jeder darüber berichten würde. Ich denke schon, dass es der Quote mehr als gut tut wenn sich die Karaseks und Reich-Ranickis dieser Welt öffentlich gegen das „Ekel-TV“ auflehnen. Ich persönlich fand (genau so wie BigBrother) die erste Staffel von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ sagen wir mal…interessant. B-Promis mit lustigen Aufgaben im Dschungel zu quälen hatte was lustiges, neues und frisches.

Mittlerweile sind wir allerdings bei DoppelZ-Promis auf Reha-Kurs angekommen und die sogenannten Dschungelprüfungen wiederholen sich genau so wie die irgendwann mal lustigen Kommententare von Sonja Zietlow und Dirk Bach.

Eigentlich gibt es also keinen Grund sich diese Staffel wirklich anzuschauen. Genauso wenig wie die aktuelle Staffel von BigBrother. Aber während BigBrother im Quotensumpf ertrinkt und noch rasch versucht mit irgendwelchen Porno-Harakiri-Maßnahmen die Staffel zu retten, thront das Dschungelcamp in den Quotenspitzen der Regenwald-Bäume.

Warum?

Weil die Boulevardpresse – allen voran die Bild – die Hofberichterstattung übernommen hat und das Format in den Himmel hypt. Und weil eben die Kritiker laut aufschreien. Und je lauter die Kritiker schreien, desto erfolgreicher wird die Sendung. Sie haben halt in all den Jahren das reality TV nicht verstanden.

Nach diesen regeln übrigens müssten die BigBrother Quoten demnächst dank Silicon und der Bild auch wieder in einen akzeptablen Bereich aufsteigen…

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