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eBay jammert über das Weihnachtsgeschäft

ebayWährend die meisten Online-Händler über das Weihnachtsgeschäft jubelten ging bei eBay das große Jammern los. Aufgrund des enttäuschenden Weihnachtsgeschäfts 2008 hat eBay einen saftigen Gewinneinbruch zu vermelden. Konzern-Chef John Donahoe gab als Gründe das „hart umkämpfte Weihnachtsgeschäft“ und die „Wirtschaftskrise“ an.

Angesichts dieser Aussagen und den zufriedenstellenen Umsätzen der „normalen“ Online-Händler  – allen voran Amazon.com – trotz der Wirtschaftskrise,  muss sich Donahoe die Frage gefallen lassen was er falsch gemacht hat.

Gerade in Zeiten der „Krise“ sollten doch die Menschen versuchen Geld zu sparen indem sie auch gebrauchte Waren oder günstigere „Schnäppchen“ der eBay-Händler den „normalen“ Preisen der Online-Shops vorziehen.

Könnte es sein, dass die sinkende Qualität und die steigenden Gebühren da nicht ganz unschuldig sind?

Zum einen müssen Anbieter bei eBay immer tiefer in die Tasche greifen, bzw. von ihren Verkaufserlösen ordentlich was an eBay abgeben und suchen nach immer neuen Wegen diese Gebühren zu umgehen, zum anderen tauchen immer mehr unseriöse Anbieter auf der Auktionsplattform auf. Gerade im Elektronik und speziell im Mobilfunkbereich tummeln sich viele Abzocker. Das schreckt ab und beschert Händlern wie Amazon neue Kunden.

Gerade weil eBay immer weiter vom vormals funktionierenden Auktionsgeschäft wegdriftet und mehr und mehr die Verkäufe zum Festpreis forciert, sieht sich eBay im direkten Wettbewerb mit den klassischen Online-Shops. Der ehemalige USP wird immer weiter verwässert und das knabbert eBay natürlich Marktanteile und Gewinne weg.

Ein Umdenken in Sachen Vergütungsstruktur und Qualitätssicherung wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung…

1 Comment

  • Reply
    eBay jammert über das Weihnachtsgeschäft by Marken, Medien, Mainstream | lostbid.com
    22. Januar 2009 at 12:32

    […] eBay jammert über das Weihnachtsgeschäft by Marken, Medien, Mainstream […]

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